Luxemburger Kommission
"Justitia et Pax" / "Justice et Paix"



Die Luxemburger Kommission "Justitia et Pax" ist eine Kommission der katholischen Kirche in Luxemburg und beschäftigt sich aus einem christlichen Blickwinkel mit den Themen soziale Gerechtigkeit, Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung.
Allein oder mit anderen Vereinigungen macht sie durch diverse Aktivitäten auf Fragen und Probleme in diesen Bereichen aufmerksam; so will sie zur Bewusstseinsbildung und zur Meinungsbildung in der Gesellschaft beitragen sowie zum konkreten Handeln anregen.
Sie veröffentlicht Stellungnahmen und Dossiers und unterhält ein Dokumentationszentrum mit Büchern und Zeitschriften, die ausgeliehen werden können.



Zusammensetzung

Die Luxemburger Kommission "Justitia et Pax" wird jeweils für eine Dauer von 5 Jahren zusammengesetzt. Die letzte Erneuerung war im Februar 2009.

Zusammensetzung der Kommission 2009-2014:

Marc Bellion, Jean-Paul Conrad, Frank Dimmer (bis Mai 2010), Paul Estgen, Christina Fabian-Heidrich, Erny Gillen (bis Juni 2012), Winfried Heidrich, Carine Hensgen, Jean-Paul Lehners, Mill Majerus (gestorben am 1. April 2011), Charel Margue, Frédéric Mertz, Marie-Christine Ries (seit Juni 2012), Françoise Thoma, Adri van Westerop (gestorben am 23. Dezember 2009), Paul Weimerskirch, Elisabeth Werner.

Präsident: Jean-Paul Lehners
Sekretärin: Carine Hensgen

Communiqués

D'Lëtzebuerger Kommissioun "Justitia et Pax" / "Justice et Paix" trauert ëm de Mill Majerus (April 2011)
D'Lëtzebuerger Kommissioun "Justitia et Pax" / "Justice et Paix" trauert ëm d'Adri van Westerop (Dezember 2009)
Konstituierende Sitzung der Luxemburger Kommission "Justitia et Pax" 2003-2008 (April 2003) 



Kontakt

Luxemburger Kommission "Justitia et Pax"
52, rue Jules Wilhelm – L-2728 Luxembourg
Tel. (+352) 43 60 51-340 – Fax (+352) 42 31 03
E-Mail

CCPL: IBAN LU47 1111 1100 6062 0000 – BIC: CCPLLULL



Geschichte

Der Anstoß zur Gründung von kirchlichen Justitia-et-Pax-Kommissionen erfolgte im März 1967: In seiner Enzyklika "Populorum progressio" wies Papst Paul VI. auf die kurz zuvor im Januar 1967 gegründete Päpstliche Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (heute: Päpstlicher Rat Justitia et Pax) hin und regte die Einrichtung nationaler Kommissionen an.

In Luxemburg wurde die erste Kommission 1971 gegründet. Sie trug den Namen "Kommissioun Gerechtegkeet a Fridden".

Im Jahr 1992 wurde die Kommission reorganisiert; sie erhielt einen neuen Namen (deutscher Name: Luxemburger Kommission "Justitia et Pax"; französischer Name: Commission luxembourgeoise "Justice et Paix") und neue Statuten.
Seither wird sie alle fünf Jahre erneuert; die letzte Erneuerung war im Februar 2009.



Statuten

Die Statuten der Luxemburger Kommission "Justitia et Pax" können hier heruntergeladen werden.



Justitia et Pax weltweit

In 128 Ländern gibt es nationale und teilweise auch regionale Justitia-et-Pax-Kommissionen.

In Europa sind 31 nationale Kommissionen in der Konferenz der europäischen Justitia-et-Pax-Kommissionen (Justitia et Pax Europa) zusammengeschlossen, die 1971 gegründet wurde. Luxemburg war Gründungsmitglied dieses Netzwerks.


(16.1.2013)

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