Sozialwort der katholischen Kirche in Luxemburg
Lettre sociale de l'Eglise catholique au Luxembourg



Anleitung zur Benutzung des Ziel- und Handlungsplans

Der Ziel- und Handlungsplan ist auf fünf Jahre (2007-2012) angelegt. Er dient der konkreten Umsetzung des Sozialworts der katholischen Kirche in Luxemburg. Mit ihm soll das soziale und karitative Wirken der Kirche, ihrer Gremien und Organisationen systematisch erfasst und organisiert werden.

Der Plan umfasst acht übergeordnete Ziele. Diese Ziele entsprechen den im Sozialwort dargelegten Handlungsfeldern des sozialen Engagements der katholischen Kirche in Luxemburg:
1. Not sehen und handeln
2. Für das Leben lernen
3. Arbeit anerkennen und fördern
4. Zum Miteinander in der einen Gesellschaft beitragen
5. Familien- und Lebensfragen ansprechen
6. Mithelfen, dass Wohnen erschwinglich wird
7. Umweltgerecht und nachhaltig handeln
8. An der einen Welt mitarbeiten

Jedes übergeordnete Ziel ist in Einzelziele aufgeteilt. Diese Einzelziele stehen in der Spalte A im Plan und werden hier "Ziel 1", "Ziel 2" usw. genannt. Sie gehen auf Eingaben und Vorschläge aus dem Konsultationsprozess zum Sozialwort zurück. Die angeführten Ziele sind nicht die einzig möglichen; sie können und sollen durch weitere Ziele ergänzt werden, die ebenfalls der Umsetzung des übergeordneten Ziels dienen.

In der Spalte B stehen Aktionen, die zur Verwirklichung des jeweiligen Einzelziels beitragen. Auch sie entstammen Vorschlägen aus dem Konsultationsprozess. Die Leerzeile mit drei Punkten zeigt an, dass auch hier weitere Aktionen und Projekte hinzugefügt werden können.

In der Spalte C des Plans stehen die Gremien und Organisationen, die für die Durchführung der jeweiligen Aktion verantwortlich sind. Sie können die betreffende Aktion selbst durchführen, allein oder mit anderen zusammen, oder aber andere mit der Durchführung betrauen. Sie sorgen auch dafür, dass eine Beschreibung des Verlaufs der Aktion und eine interne Auswertung erstellt und an das Sekretariat "Sozialwort" gesandt werden.

In der Spalte D steht ein Indikator: Das hier eingetragene angestrebte Ergebnis ist ein entscheidendes Beispiel, wie das Ziel konkret verwirklicht werden kann. Durch den Indikator kann am Ende des vorgesehenen Zeitraums festgestellt werden, ob die Aktion erfolgreich, teilweise erfolgreich oder gar nicht durchgeführt wurde.

In der Spalte E steht, wann der Erfolg der Aktion anhand des Indikators gemessen wird. 

In der Spalte F stehen Bemerkungen, zum Beispiel genauere Angaben zu den Gruppen, zu Kooperationen und zu den Aktionen selbst.

Der Ziel- und Handlungsplan zum Sozialwort ist bewusst offen gestaltet. Er macht eine Reihe von wertvollen Aktionen sichtbar, die im Konsultationsprozess angesprochen wurden. Darüber hinaus soll er zum lebendigen Arbeitsinstrument werden, indem Pfarrverbände, kirchliche Dienststellen und Organisationen ihre eigenen Projekte und Aktionen in die Dynamik des Sozialworts einbringen.

Die dem Sekretariat "Sozialwort" mitgeteilten Aktionen und Projekte werden in den Ziel- und Handlungsplan integriert und vervollständigen damit das breite Bild des sozialen und karitativen Engagements einer lebendigen Kirche. Alle Aktionen fließen später in den Sozialbericht der katholischen Kirche in Luxemburg ein.

----------------------------------------------------------------------

Der Ziel- und Handlungsplan dient somit der Information, der Organisation, der Dokumentation, der Evaluation und der Kommunikation.

Als Informationsinstrument kann der Plan genutzt werden, um sich selber und andere über das breitgefächerte soziale Engagement der Kirche zu informieren. Projekte, die noch nicht im Ziel- und Handlungsplan eingeschrieben sind, können gerne von ihren Initiatoren im Sekretariat "Sozialwort" gemeldet werden, um dann in den Plan eingefügt zu werden.

Als Organisationsinstrument kann der Plan genutzt werden, um eigene Aktionen mit den Initiativen anderer zu vernetzen.

Als Dokumentationsinstrument dient der Plan dazu, die erreichten Resultate festzuhalten. Alle konkreten Ergebnisse können in die Spalte D eingetragen werden. Bemerkungen sind in die Spalte F einzuschreiben.

Als Evaluationsinstrument dient der Plan zur Auswertung der Ergebnisse. Wurde das Resultat im vorgesehenen Zeitraum erreicht? Kam die angepeilte Anzahl an Aktivitäten, Kontakten, Materialien usw. zustande? Als Evaluationsinstrument soll der Plan helfen, Erfolge festzuhalten und so gegen das Gefühl der Ohnmacht anzugehen. Er soll aber auch helfen, realistisch und ehrlich zu planen und sich selbst zu überprüfen.

Als Kommunikationsinstrument soll der dreimal jährlich aktualisierte und ergänzte Plan sowohl der inner- als auch der außerkirchlichen Kommunikation dienen. Vieles, was an Gutem geschieht, bleibt verborgen. Um den sozialen Zusammenhalt zu stärken, reicht es jedoch nicht, im Verborgenen zu handeln – der soziale Zusammenhalt muss auch sichtbar gemacht werden. Auch diesem Zweck dient der Plan.


Kontaktadresse:
Arbeitsgruppe "Sozialwort"
Koordination und Sekretariat: Mireille Sigal
Service Diocésain de Diaconie
29, rue Michel Welter, L-2730 Luxemburg
Tel. 40 21 31-280, Fax 40 21 31-409
E-Mail 

Arbeitsgruppe "Sozialwort"

(5.5.2007)



Anleitung zur Benutzung des Ziel- und Handlungsplans 




Sozialwort | Lettre sociale | Home

Luxemburger Kommission "Justitia et Pax"
http://www.restena.lu/justpaix