Erklärung des Rates christlicher Kirchen in Luxemburg
zur Dekade zur Überwindung von Gewalt

Der Ökumenische Rat der Kirchen hat im Februar 2001 eine Dekade zur Überwindung von Gewalt ausgerufen, die sich auf die Jahre 2001 bis 2010 erstrecken wird.

Wir, der Rat christlicher Kirchen in Luxemburg, unterstützen diese Initiative.

Wir sind uns dabei bewusst, dass Christen und Kirchen durch Worte und Taten ihren Teil dazu beigetragen haben, dass Gewalt und Ungerechtigkeit in unserer Welt zugenommen haben.

Dennoch glauben wir an die friedenstiftende Kraft des Evangeliums, das eine Botschaft der Liebe und der Versöhnung ist.

Wir sehnen uns nach einer Gemeinschaft für die Menschen, in der alle ein menschenwürdiges Leben in Frieden leben können.

Wir wollen uns aktiv dafür einsetzen, eine Kultur und Spiritualität des Friedens aufzubauen.

Wir wissen, dass wir uns auf einen tiefgreifenden Prozess des Wandels einlassen müssen, an dessen Anfang Umkehr und eine erneuerte Besinnung auf die Quellen unseres Glaubens stehen.

Wir rufen Kirchen, Gemeinden und alle Menschen guten Willens auf, sich in ihrem Umfeld mit dem Problem der Gewalt auseinanderzusetzen und sich gemeinsam auf diese Pilgerreise des Friedens, der Gerechtigkeit und der Versöhnung zu begeben.

Luxemburg, Januar 2002


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Luxemburger Kommission "Justitia et Pax"
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